Ich war schon dick. Ich war schon dünn. Aber so dick wie jetzt war ich noch nie!
Ja, lieber Leser, vor ein paar Tagen habe ich meine eigene Bestleistung getoppt. Und das nicht nur um ein paar Gramm, sondern um stolze 3 Kilo. Warum ich das erst gemerkt hab als ich auf die Waage gestiegen bin? An zwickende Hosen und stramme Pullover habe ich mich schon lange gewöhnt. (Schals und Westen eignen sich zum Kaschieren übrigens am Besten.) Bisher beschränkte sich meine Art Ihnen zu begegnen auf shoppen gehen und eben ne Größe größer kaufen. So arbeitete ich mich konstant und gewissenhaft auf eine grenzwertige Größe hoch. Grenzwertig bedeutet in diesem Zusammenhang nicht nur, dass ich mich nun an die Grenze der Kleidergrößen die in gängigen Fachgeschäften erhältlich sind herangefressen habe, sondern auch dass die Grenze des Guten Geschmacks in greifbare Nähe gerückt ist. Also wenn man sich selbst so im Spiegel betrachtet. Womöglich auch noch leichbekleidet kurz vor dem Schlafen gehen (was sinngemäß gleichzusetzen ist mit kurz nach dem Abendessen). Und man sich plötzlich nicht mehr nur noch unwohl fühlt, sondern schlichtweg unattraktiv.
Ich denke es ist an der Zeit daran zu arbeiten, dass diese un’s wieder verschwinden.